Schmidt & Paetzel Fernsehfilme
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Schlachtfeld Berlin

 

 

Es war die letzte Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden.
Ja, es war die letzte große Schlacht in Europa überhaupt. Sie begann am 16. April 1945 mit der sowjetischen Großoffensive an der Oder. Auf deutscher Seite wurde sie von einem zusammengewürfelten Haufen geführt. Ein letztes Aufgebot: kümmerliche Reste der Wehrmacht, eine auf wenige hundert Mann zusammengeschmolzene Waffen-SS, minderjährige Luftwaffenhelfer, alte Männer und kleine Jungs in Hitlers Volkssturm. Zahllose Zivilisten harrten in den Kellern, unter den Ruinen ihrer Häuser aus, suchten Schutz in Trümmern, irrten zwischen den Fronten umher. Frauen, Kinder, Alte; Nazis und Verfolgte. Niemals zuvor und niemals seither wurde eine Millionenmetropole so - Haus für Haus und Straße für Straße - verteidigt und erobert. Nie zuvor waren Frauen und Mädchen in so großer Zahl zur Beute ihrer Eroberer geworden. Was die Berliner in diesen Tagen durchmachten, trugen sie ein
Leben lang mit sich. Die meisten blieben allein damit, sprachen kaum darüber. Und wenn sie es heute tun, dann ringen sie oft mit den Tränen.
„Die prägendste Zeit in meinem Leben.“ - „Man wird es nicht los.“ - „Das vergißt du nicht.“

„Ich sehe noch wie heute vor mir…“ - keinen Satz hört man öfter, wenn man mit Überlebenden der letzten Kriegstage 1945 in Berlin spricht.
Am 2. Mai 1945 kapitulierte Berlin.

 

 

Buch und Regie: Andreas Christoph Schmidt / Kamera: Carl-Eugen Finkbeiner / Ton: Michael Thäle / Produktionsleitung: Cordula Paetzel / Eine Produktion von Schmidt & Paetzel Fernsehfilme / Im Auftrag des RBB